(Das sollte eigentlich ein Versuch werden mit groff HTML-Output zu erzeugen. Entweder mag mich der grohtml nicht oder ich müßte mich deutlich mehr in die Dokumentation vertiefen ...)

(Der Übersichtlichkeit halber und des besseren Verständnisses wegen wird im weiteren nicht von "Virenscanner und Spam-Filter", sondern nur von "Virenscanner" die Rede sein.)

In der Zeichnung unterteilen die senkrechten, gestrichelten Linien einzelne Funktionsgruppen (derzeit: IMAP-Server, Virenscanner und Mail-Forwarder). Ggf. unterteilen darin waagrecht, gepunktete Linien Rechnergruppen für externen/internen Zugriff bzw. Gebrauch.

Alle Mail-Server laufen derzeit mit sendmail. Das ist keine zwingende Vorstellung, jedoch sollte meiner Meinung nach darauf geachtet, dass mindestens innerhalb der Funktionsgruppen nicht verschiedene MTAs aktiv sind. Noch besser ist vermutlich wenn alle (unsere) beteiligten Mail-Server mit demselben MTA laufen.
(Und daß sendmail doch nicht so schlecht ist, werden alle anderen wahrscheinlich erst dann bemerken, wenn verschiedene Eingriffe zur Behebung von Katastrophenfällen nicht mehr — oder nicht mehr so schnell und einfach — möglich sein werden.)

Jede der Funktionsgruppen verfolgt das Ziel die Aufgaben der beteiligten Rechner einzuschränken:

• Die IMAP-Server sind ausschließlich dafür zuständig Mails in die Mailboxen der Benutzer zuzustellen und diese den Benutzern via POP3 und IMAP zur Verfügung zu stellen. Durch Weiterleitungen, Urlaubsbenachrichtungen u. ä. fällt eine verhaltnismäßig kleine Anzahl von Mails an, die diese Rechner verlassen und den internen Virenscannern zur weiteren Veranlassung übergeben werden.

• Die Virenscanner sollen möglichst schnell möglichst viele Mails auf Viren untersuchen bzw. auf Spam-Wahrscheinlichkeit bewerten. Dazu sollen sie von allen anderen Aufgaben — besonders den wiederholten Zustellversuchen nicht sofort zustellbarer Mails — enthoben werden.

• Diese Wiederholung der Zustellversuche sollen die Mail-Forwarder übernehmen. Dazu erscheint es sinnvoll innerhalb des Hochschulnetzes dies mit einer höheren Frequenz zu versuchen als nach außerhalb. Deshalb auch hier eine Differenzierung in externe und interne Server.
(Bisher laufen je ein Server-Prozeß für internes und externes Mail-Frowarding auf jedem der angegebenen Server gleichzeitig; das kann sich zukünftig eventuell ändern.)

Eingehende Mails werden durch entsprechende MX-Records im DNS über die Virenscanner geleitet. Die internen Virenscanner sind von der Außenwelt nicht erreichbar, so daß auch im Falle von Spamstürmen und/oder Viren-Attacken das interne Mailing weitestgehend unbehelligt bleibt.

Aus den Virenscannern heraus nehmen die Mails einen von drei Wegen:

• Mails an den IMAP-Server des Rechenzentrums werden direkt zugestellt.

• Mails an andere Rechner im Hochschulnetz gehen an die internen Mail-Forwarder und werden von dort aus weiterverteilt.

• Mails an Rechner außerhalb der Hochschulnetzes werden über die externen Mail-Forwarder geleitet.



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(Quelle: Impressum/Disclaimer des Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Stand: 09/2002)

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