Glaziale Serie I

Das niedersächsische Tiefland ist durch die eiszeitlichen Formungsprozesse sehr stark beeinflußt worden, aber auch im Bergland sind Spuren aus dieser Zeit vorhanden. Mit dem Vordringen der Gletscher lagerte sich auf dem Boden das ganze von ihnen mitgeführte Material ab und verschüttete das alte Relief. Insgesamt sind es zwischen 10 und über 200 m mächtige Ablagerungsmassen, die uns das Eis als "Geschenk des Nordens" zuführte.

Das Eis schüttete mit seinem Gesteinsschutt ein eigenes neues Relief auf, dessen Formen häufig in gesetzmäßiger Folge der sogenannten "Glazialen Serie" auftreten.

Am ehemaligen Eisrand blieb die Endmoräne zurück, d.h. ein Wall aus Sand- und Kiesmaterial mit nordischen Findlingen. Ein großer Teil der Endmoränen rührt aus der Aufstauchung des eisrandnahen Untergrundes her (Stauchendmoränen). Hierzu zählen die Fürstenauer und Dammer Berge. Diese umschließen ein Gletscherzungenbecken.