Wiesen-, Acker- und Moorflächen um 1900

Flächennutzung:

Wiesen und Weiden
Ackerland
Hoch- und Niedermoor
andere Flächennutzung (Wald, Heide, Ansiedlungen)

Gegenüber der Zeit um 1850 hat sich nur wenig verändert. Es gibt kaum größere Landmaschinen, und so wird überwiegend in Handarbeit gewirtschaftet. Die Ackerflächen haben nur geringfügig zugenommen. Die großen Moorbereiche sind noch in voller Ausdehnung erhalten. Bei Aselage am Rande des Artlandes finden wir das »Hahnenmoor«, bei Kalkriese östlich von Bramsche das »Große Moor«.

In Osnabrück beginnt sich die Industrialisierung auszuwirken. Aus fünf Richtungen treffen dort Eisenbahnen zusammen und verbessern die Transportmöglichkeiten für Waren und Menschen. In der Stadt und im Umland gibt es inzwischen mehrere Industriebetriebe, von denen die Georgsmarienhütte die größte ist. Zur Unterbringung der zugezogenen Arbeiter werden ganze Ortsteile neu gebaut.