Hasequellen
Am Nordrand des Teutoburger Waldes nördlich von
Dissen gibt es viele Quellen (mehr als 15 Tümpel-
und Sumpfquellen, mehrere Sturzquellen). Sie
vereinigen sich aus kleinen Bachläufen zur Oberen
Hase. Mit Namen belegt und auf Wanderwegen
kenntlich gemacht sind aber nur die größeren
Quellen. Die Kleine und Große Rehquelle mit dem
Bachabschnitt Rehwelle sowie die Schwarze Welle
(früher Alma-Quelle genannt) und die etwas weiter
östlich in einer Wiese gelegene Hasequelle, welche
aber nur eine geringe Wasserschüttung hat und im
Sommer oft austrocknet.
Der hohe Kalkgehalt der Quellen ist die Ursache für
die starke Versinterung ausgedehnter Bereiche im
Hase-Oberlauf. Das Bachbett und weite Uferbereiche
(ehemalige Bachbetten, Überschwemmungsflächen)
sind von dicken, lockeren Kalkablagerungen
bedeckt. Erlen und Eschen dominieren in der Aue.
An Sinterterrassen sind große Quellmoosbereiche
vorhanden, wie sie sonst sehr selten zu finden sind.