Auszug aus dem Bericht des Niedersächsischen
Umweltministeriums, Landesamt für Ökologie,
aus dem Jahre 1995
"... Die Belastung der Hase ist soweit zurückgegangen,
daß Strecken mit Güteklasse II (mäßig belastet) und
solche mit kritischer Belastung (Gkl. II-III)
abwechseln. Neben der diffusen Belastung aus der
intensiv landwirtschaftlich genutzten Fläche sind die
Qualität der Nebengewässer und die
unterschiedliche Strukturvielfalt Gründe für die
wechselnden Einstufungen im Flußverlauf.
Signifikante Sedimentbelastungen sind in der Hase
mit Kupfer, Zink, Cadmium und teilweise PCB, DDT
und Metaboliten zu verzeichnen.
Verbesserungen des Gütezustandes der
Fließgewässer sind an vielen Gewässern in allen
Landesteilen festzustellen. In einigen Fällen z. B. der
Hase unterhalb Osnabrück, der Leine unterhalb
Alfeld sind Verbesserung von Kläranlagen als
Ursache festzustellen..."