Diese Seite ist eine Vorabversion, die -- in welcher Art auch immer -- vielleicht auch mal auf den offiziellen Seiten des Rechenzentrums auftauchen könnte.

Beschreibung des Problems

Mails an GMX-Adressen werden nur stark verzögert oder eventuell auch gar nicht zugestellt. Nachforschungen haben ergeben, daß die GMX-Server Mails von den Uni-Servern mit folgender Bergründung ablehnen:
...
421-4.3.2 {mx071} Too many bad recipients. Are you an address harvester? Try again in 10 hour(s) 1 minute(s) 
421 4.3.2 and see( http://portal.gmx.net/serverrules )
Connection closed by foreign host.

Die Zeit, für die die Annahme verweigert wird, ist wohl in der Größenordnung von 30 Stunden festgelegt. So lange werden also von GMX keine Mails von uns abgenommen.

Dann geht das Spiel wohl wieder von vorne los. GMX zählt offenbar mit, wieviele nicht-zustellbare Mails von einem Rechner versucht werden einzuliefern. Kommt man innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums über eine bestimmte Grenze wird dieser Rechner für ca. 30 Stunden ausgesperrt.

Wieso gehört der Uni-Server zu den Ausgesperrten?

Problem sind Spams, die bei uns eingeliefert werden und die die Virenscanner annehmen. Wenn sich nach durchgeführter Prüfung im weiteren Verlauf der Zustellung herausstellt, daß der Empfänger nicht existiert, wird eine Benachrichtung darüber an den angeblichen Absender zurückgeschickt. Letztere sind aber oft frei erfundene und somit nicht-existente Adressen bei GMX (und anderen) und somit läuft unser Mail-Server in die oben beschriebene Falle.

Und "nebenbei" werden auch keine anderen Mails von uns bei GMX mehr angenommen ...

Versuch(e) der Lösung

Ein generelles Abstellen der Delivery Status Notification (DSN) schießt vermutlich übers Ziel hinaus; jemand, dem in einer Adresse ein Buchstabendreher oder sonstiger Tippfehler passiert ist, möchte ziemlich sicher darüber informiert werden, daß seine Mail nicht ankam.

Bleibt eigentlich nur noch den Virenscannern beizubringen, daß sie keine Mails mehr annehmen, die dann im Laufe der Zustellung innerhalb des Hochschulnetzes nicht zugestellt werden können.

Das ist technisch machbar, aber nicht von jetzt auf gleich! Bis das funktioniert werden wohl noch etliche Tage ins Land gehen ...

Vielleicht bieten die individuellen Whitelists, die auf der in der Fehlermeldung erwähnten WWW-Seite (http://portal.gmx.net/serverrules) angesprochen werden, eine kurzfristige Möglichkeit zur Behebung des Problems für einzelne GMX-Nutzer.
Müsste ein GMX-Nutzer mal ausprobieren ...


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Die auf diesen Seiten zum Ausdruck gebrachten Meinungen sind die meinigen, nicht notwendigerweise die der Universität Osnabrück. (Es sei denn, sie würden zufällig übereinstimmen oder wären entsprechend gekennzeichnet.)

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(Quelle: Impressum/Disclaimer des Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Stand: 09/2002)

Last change: Wed Oct 28 11:13:02 CET 2009