Wenn mir jemand Mails schickt, bekommt derjenige eine Fehlermeldung, die Mail kommt aber trotzdem bei mir an.Nette Leute schicken dann noch eine solche Fehlermeldung mit; darin steht dann üblicherweise was von einer
mail forwarding loop;
d. h. eine Mail würde
— wenn es das System nicht verhinderte —
“in der Runde” laufen.
So etwas wird als Mailingloop bezeichnet; dabei unterscheidet man:
Direkte Mailingloop,
Wenn eine Mail auf die Reise geschickt wird,
wird die Mail mehr oder weniger oft von einem
Mail-Server an den nächsten weitergereicht
bis die Mail auf dem Rechner landet,
der sie in die Mailbox des Empfängers zustellt.
Im Rahmen dieses Prozesses lassen heutige Mail-Server zu,
dass Regelwerke angegeben werden können, mit man denen
Jetzt gibt es Menschen, die an dieser Stelle hinterlegen,
dass die Mail an ihre eigene Adresse geschickt werden soll.
???
Es ist mir vollkommen unklar,
was damit beabsichtigt oder bezweckt werden soll;
aber ich bin ja auch nur klein und dumm.
Ein solches Regelwerk sieht — auf unseren Rechnern —
in der Art aus:
Freundlicherweise erkennt das System,
dass dieselbe Mail immer wieder an dieselbe Adresse dupliziert wird.
Sonst würde das Quota des Empfängers
— oder im schlimmsten Fall die komplette Mail-Platte —
vollgeschrieben werden.
Diese Variante tauchte früher ziemlich häufig auf,
inzwischen aber nur noch sehr selten.
Szenario:
Also läuft es darauf hinaus,
dass an der Uni:
Nehmen wir eine Mail, die an die Provider-Adresse geht.
Der dortigen Mailer sieht das Regelwerk und weiß somit,
dass er die Mail an die Uni-Adresse duplizieren und abspeichern soll.
Also tut er das! Beides!
Auch hier gibt es Möglichkeiten das zu detektieren;
das ist aber deutlich weniger trivial als bei einer
direkten Mailingloop.
Da kann es dann durchaus zu — hoffentlich kleineren —
Flurschäden kommen.
Es wäre mir jetzt beinahe die Formulierung “in grauer Urzeit”
herausgerutscht, aber ist bestimmt schon 15 Jahre her:
Da hatten wir eine Maillingloop, gegen die unsere Mail-Server
in der Erkennung chancenlos waren und demzufolge in die Knie
gezwungen wurden.
Es hatte jemand an zdf-wiso geschrieben.
Auf dem dortigen Server wurde eine Antwort generiert,
dass die Mail eingegangen sei und man sich um die Anfrage kümmern
werde. So weit, so gut.
Diese Antwort ging an eine Adresse auf einem Abteilungs-Mail-Server,
der so konfiguriert war,
dass er die Zustellung jeder Mail quittierte.
Das war jedesmal eine neue Mail.
Nur die Mail-Server an den Endpunkten (ZDF, Abteilung) hätten das
ggf. verhindern bzw. unterbinden können.
Die Uni-Mail-Server hatten keine Chance und
wurden einfach überrannt …
Die auf diesen Seiten zum Ausdruck gebrachten Meinungen sind die meinigen,
nicht notwendigerweise die der Universität Osnabrück.
(Es sei denn, sie würden zufällig übereinstimmen oder
wären entsprechend gekennzeichnet.)
Zum Thema "Links":
Bei "Links" handelt es sich stets um "lebende" (dynamische) Verweisungen.
Gernot Skalla hat bei der erstmaligen Verknüpfung zwar den fremden
Inhalt daraufhin überprüft, ob durch ihn eine mögliche
zivilrechtliche oder strafrechtliche Verantwortlichkeit ausgelöst wird.
Er überprüft aber die Inhalte, auf die er in seinem Angebot
verweist, nicht ständig auf Veränderungen,
die eine Verantwortlichkeit neu begründen könnten.
Wenn er feststellt oder von anderen darauf hingewiesen wird,
daß ein konkretes Angebot, zu dem er einen Link bereitgestellt hat,
eine zivil- oder strafrechtliche Verantwortlichkeit auslöst,
wird er den Verweis auf dieses Angebot aufheben.
(Quelle:
Impressum/Disclaimer des Berliner Beauftragten für Datenschutz
und Informationsfreiheit Stand: 09/2002)
Last change: Sun Mar 25 19:02:29 CEST 2018
Indirekte Mailingloop
und ein kleines Schmankerl am Rande
Direkte Mailingloop
kann.
redirect "an.mich@uni-osnabrueck.de";
keep;
Das sorgt dafür,
dass von einer ankommenden Mail eine Kopie an die angegebene
Adresse (an.mich@uni-osnabrueck.de) weitergeschickt
und die Mail in der Mailbox des Empfängers abgelegt.
Die weitergeleitete Mail durchläuft dann wieder denselben
Mechanismus …
Indirekte Mailingloop
Ein Benutzer hat einen zusätzlichen Mail-Account
bei einem Provider;
er möchte jede eingehende Mail an beide Mail-Accounts
zugestellt haben.
(Auch hier erschließt sich mir der Sinne dessen im Endeffekt
nicht wirklich; muss ja aber auch nicht!)
redirect "an.mich@provider.de";
keep;
und beim Provider (unabhängig vom dort verwendeten Vokabular):
redirect "an.mich@uni-osnabrueck.de";
keep;
hinterlegt sein wird.
Die derart duplizierte Mail kommt dann beim Uni-Mail-Server an.
Selbwelcher sieht “sein” Regelwerk, das ihm sagt,
er soll die Mail zur Provider-Adresse duplizieren und abspeichern.
Auch er wird beides erledigen!
Damit kommt die Mail wieder beim Provider an und der dortige Mailer
…
Das kann dann ad infinitum so weiter gehen.
kleines Schmankerl am Rande
Disclaimer: