generische Hostnamen
In früheren Zeiten war es kein Problem die Handvoll Router,
die im Netz verteilt waren, nach Sternbildern oder Monden zu benennen
und trotzdem die Übersicht nicht zu verlieren.
Mit Aufkommen der administrierbaren Switche stellte sich das sehr
schnell als nicht mehr praktikabel heraus.
Deshalb sind wir bei unseren Switchen zu Namen der Form
s<lfd.-Nr.>g<Gebäude-Bezeichnung>r<Raumnummer>
(also etwas in der Art wie s3193g44r114) übergegangen.
Dank der Trenner "g" und "r" sieht man schnell, daß der
Switch in Gebäude 44 im Raum 114 verbaut ist.
Wenn also Überwachungs-Tools wie BigBrother/hobbit
oder netsaint/nagios ein Problem damit melden,
erkennt man ohne weitere Suche in Tabellen oder Klicken durch
diverse Karten, wo das Problem aufgetreten ist.
(Und wenn zwei dieser Geräte im selben Raum stehen,
unterscheiden sie sich in der laufenden Nummer.)
Dieses Schema wurde inzwischen auch für WLAN-Accesspoints und
WLAN-Arrays übernommen; dabei wurde nur der Kennzeichner "s"
(s für Switch) durch geeignete andere Texte ersetzt.
In teilweise leicht abgewandelter Form findet dieses Schema auch
in anderen Abteilungen Anwendung:
die Medientechniker nummerieren ihre Beamer und fest installierten
Rechner in Seminar-/Vorlesungs-Räumen so,
die Leit-Technik ihre Überwachungs-Controller
und auch die Zeit-Erfassungs-Terminals (elektronische Stempeluhren)
verwenden das Prinzip.
Manchmal genügt es bei Rechnernamen, die sich auf einen
bestimmten Service beziehen, einfach ein “-<Nummer>”
anzuhängen.
(Besonders schlaue Menschen “wissen”, daß das Minuszeichen
vollkommen überflüssig ist; Kleinigkeiten wie “pop32”,
bei denen dann unklar ist, ob es sich um den 32. “pop”-Rechner
oder doch um den 2. “pop3”-Rechner handelt, werden dann kurzerhand
langatmig mit Plausibilitätsargumenten wegdiskutiert.
Somit muß mit beiden Varianten gerechnet werden.)
In Clustern kann es notwendig werden die einzelnen Knoten unterscheiden
zu wollen/müssen. Wir haben uns — erst mal — dafür
entschieden ein
“-n<Nummer>” (“n” steht für “node”)
anzuhängen. Mal sehen, ob sich das vielleicht noch ändert ...
Quellennachweis:
Daten zu den Nachschlagewerken,
aus denen die obigen Informationen zusammengetragen wurden,
können Sie bei
Herkunft (von Teilen) unserer Host-Namen
einsehen.
Subdomains
In den Anfängen des Nameservices an der Universität
Osnabrück waren alle Rechner des Rechenzentrums in der
Subdomain rz.uni-osnabrueck.de zusammengefasst.
Mit der Zeit entschieden wir uns dafür verschiedene Rechner
auszulagern:
-
Netzwerk-Komponenten und zugehörige Rechner kamen in die
neue Subdomain net.uni-osnabrueck.de
-
für Rechner, die Services für die “Allgemeinheit”
zur Verfügung stellen, wurde die Subdomain
serv.uni-osnabrueck.de angelegt
Rechner
Zu Beginn der Namensvergabe an Rechner waren astronomische Objekte
(Planeten, Monde, Sternbilder), die mit lateinischen Namen belegt sind,
angesagt.
Erst im späteren Verlauf fand der Übergang zu Namen von
Göttern statt.
Da die Rechnernamen möglichst kurz gewünscht wurden,
waren die — noch allesamt freien — griechischen
Götternamen die naheliegendste Wahl.
Wieder einige Zeit später wurde das
AVMZ
dem Namensraum des Rechenzentrums zugeschlagen.
Bis zur Ausgliederung Richtung
virtUOS
wurde für deren Rechner auf die — inzwischen wieder
weitestgehend freien — römischen Götternamen
zurückgegriffen.
Mit der Einführung des
IPAM-Systems
im April 2011 scheinen sich obige “Regeln”
durch die sprunghaft angestiegene Zahl derer,
die Eintragungen im
IPAM-System
(mit der Absicht, dass diese Daten im Nameservice auftauchen)
vornehmen, mehr und mehr aufzuweichen.