Ausgehend von unseren Rechnernamen habe ich angefangen Informationen zu verschiedenen Namen zusammenzutragen.

Namen

Bei der Zusammenstellung der Namen stellte sich heraus, dass es sinnvoller erschien, bei verschiedenen Namen (z. B. “Zeus”) Links auf Namen (z. B. “Poseidon”) aufzunehmen und auch dafür Beschreibungen hier bereitzustellen, obwohl diese Namen (bisher) nicht als Rechnernamen Verwendung gefunden haben.

 

A | B | C | D | E | G | H | I | K | L | M | N | O | P | R | S | T | U | Z | generisch

A
Aditi Aigyptos Attila
Adonis Aphrodite Atunis

B
Belos

C
Ceres Citlalicue Citlalinicue

D
Danae Danaiden Danaos Demeter

E
Echidna Elysion Erinyen Eurybie

G
Gaia Giganten Glaukos Gustaf

H
Hades Harpyien Hera Hobbit
Hans Hekatoncheiren Hestia

I
Ilias Iris

K
Ketor Kronos Kybele Kyklopen

L
Lethe

M
Minos

N
Nehebkau Nereus

O
Okeanos Omecihuatl Ometecutli Ometeotl Orion

P
Paula Phorkys Pontos Proteus
Persephone Plutos Poseidon Pyriphlegethon

R
Rheia

S
Sisyphos Sohn

T
Tantalos TestSeite Titanen Tonacaditi
Tartaros Thaumas Tityos Tonan
Tellus Theo Tonacacihuatl Typhon

U
Uranos

Z
Zeus

generische Hostnamen

In früheren Zeiten war es kein Problem die Handvoll Router, die im Netz verteilt waren, nach Sternbildern oder Monden zu benennen und trotzdem die Übersicht nicht zu verlieren. Mit Aufkommen der administrierbaren Switche stellte sich das sehr schnell als nicht mehr praktikabel heraus.

Deshalb sind wir bei unseren Switchen zu Namen der Form

s<lfd.-Nr.>g<Gebäude-Bezeichnung>r<Raumnummer>
(also etwas in der Art wie s3193g44r114) übergegangen. Dank der Trenner "g" und "r" sieht man schnell, daß der Switch in Gebäude 44 im Raum 114 verbaut ist. Wenn also Überwachungs-Tools wie BigBrother/hobbit oder netsaint/nagios ein Problem damit melden, erkennt man ohne weitere Suche in Tabellen oder Klicken durch diverse Karten, wo das Problem aufgetreten ist. (Und wenn zwei dieser Geräte im selben Raum stehen, unterscheiden sie sich in der laufenden Nummer.)

Dieses Schema wurde inzwischen auch für WLAN-Accesspoints und WLAN-Arrays übernommen; dabei wurde nur der Kennzeichner "s" (s für Switch) durch geeignete andere Texte ersetzt.

In teilweise leicht abgewandelter Form findet dieses Schema auch in anderen Abteilungen Anwendung: die Medientechniker nummerieren ihre Beamer und fest installierten Rechner in Seminar-/Vorlesungs-Räumen so, die Leit-Technik ihre Überwachungs-Controller und auch die Zeit-Erfassungs-Terminals (elektronische Stempeluhren) verwenden das Prinzip.

Manchmal genügt es bei Rechnernamen, die sich auf einen bestimmten Service beziehen, einfach ein “-<Nummer>” anzuhängen. (Besonders schlaue Menschen “wissen”, daß das Minuszeichen vollkommen überflüssig ist; Kleinigkeiten wie “pop32”, bei denen dann unklar ist, ob es sich um den 32. “pop”-Rechner oder doch um den 2. “pop3”-Rechner handelt, werden dann kurzerhand langatmig mit Plausibilitätsargumenten wegdiskutiert. Somit muß mit beiden Varianten gerechnet werden.)
In Clustern kann es notwendig werden die einzelnen Knoten unterscheiden zu wollen/müssen. Wir haben uns — erst mal — dafür entschieden ein “-n<Nummer>” (“n” steht für “node”) anzuhängen. Mal sehen, ob sich das vielleicht noch ändert ...

 

Quellennachweis:

Daten zu den Nachschlagewerken, aus denen die obigen Informationen zusammengetragen wurden, können Sie bei Herkunft (von Teilen) unserer Host-Namen einsehen.

Historie

Subdomains

In den Anfängen des Nameservices an der Universität Osnabrück waren alle Rechner des Rechenzentrums in der Subdomain rz.uni-osnabrueck.de zusammengefasst. Mit der Zeit entschieden wir uns dafür verschiedene Rechner auszulagern:
  • Netzwerk-Komponenten und zugehörige Rechner kamen in die neue Subdomain net.uni-osnabrueck.de
  • für Rechner, die Services für die “Allgemeinheit” zur Verfügung stellen, wurde die Subdomain serv.uni-osnabrueck.de angelegt

Rechner

Zu Beginn der Namensvergabe an Rechner waren astronomische Objekte (Planeten, Monde, Sternbilder), die mit lateinischen Namen belegt sind, angesagt. Erst im späteren Verlauf fand der Übergang zu Namen von Göttern statt. Da die Rechnernamen möglichst kurz gewünscht wurden, waren die — noch allesamt freien — griechischen Götternamen die naheliegendste Wahl.

Wieder einige Zeit später wurde das AVMZ dem Namensraum des Rechenzentrums zugeschlagen. Bis zur Ausgliederung Richtung virtUOS wurde für deren Rechner auf die — inzwischen wieder weitestgehend freien — römischen Götternamen zurückgegriffen.

Mit der Einführung des IPAM-Systems im April 2011 scheinen sich obige “Regeln” durch die sprunghaft angestiegene Zahl derer, die Eintragungen im IPAM-System (mit der Absicht, dass diese Daten im Nameservice auftauchen) vornehmen, mehr und mehr aufzuweichen.


Disclaimer:

Die auf diesen Seiten zum Ausdruck gebrachten Meinungen sind die meinigen, nicht notwendigerweise die der Universität Osnabrück. (Es sei denn, sie würden zufällig übereinstimmen oder wären entsprechend gekennzeichnet.)

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(Quelle: Impressum/Disclaimer des Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Stand: 09/2002)

Last change: Sat Jan 4 21:21:32 CET 2014